Schlagwort-Archive: Merkel

Asylbewerber Hungerstreik in München am Rindermarkt.

Ashkan Khorasani ist der Sprecher der hungerstreikenden Flüchtlinge in MünchenAsylbewerber in München sind beim Hungern. Sie wollen sterben wenn Ihre Forderungen nicht akzeptiert werden.Die Asylsuchenden – die teils hier länger geduldet sind, teils vor Gericht für ein Bleiberecht kämpfen, teils erst im Mai angekommen sind – fordern ihre sofortige Anerkennung als politisch Verfolgte nach Artikel 16a des Grundgesetzes. Deutschland sei mitverantwortlich für ihr Leid – unter anderem als Produzent von Waffen, die in den Kriegen ihrer Heimat eingesetzt werden.

Quelle: http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-32114/hungerstreik-der-asylbewerber-spitzt-sich-zu-im-herz-der-stadt-sind-todesfaelle-zu-befuerchten-der-sprecher-der-gruppe-eine-kritische-position_aid_1029463.html

Was die Lage noch weiter anheizt:

Um das Camp herum kommt es zu hitzigen Diskussionen. „Die haben doch Essen und können wohnen“, sagt eine ältere Frau. „Wir brauchen die nicht“, schimpft ein Mann in einem Antiquitätenladen.  http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Muenchen-Hungerstreikgebiet-bitte-nicht-betreten;art4306,2082191

Klar braucht man keine Asylanten, die sind ja auch nicht hier weil Sie gebraucht wurden, Sie suchen Asyl um in Ihrer Heimat nicht getötet zu werden.

„Ich will kein Gesetz respektieren, das meine Rechte nicht respektiert.“

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/556236/Ich-wusste-Du-musst-hier-weg-egal-wohin

Kommentar aus der linken TAZ:

29.06.2013 00:20 Uhr von Bernd: Hoffentlich bleibt die bayrische Staatsregierung hart und beugt sich nicht diesem dreisten Erpressungsversuch. Da stellt offensichtlich ein anerkannter Asylbewerber die Machtfrage in Bayern. Und da kann man noch soviel Verständnis für die Lage der Asylbewerber haben, so geht das nicht in einem Rechtsstaat. Diese Rädelsführer tun den wahren Asylbewerbern einen Bärendienst, denn das Verständnis in der Bevölkerung für Flüchtlinge sinkt derzeit unter Null.

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Kultur Merkel fordert von Moskau verlagerte deutsche Kunstwerke zurück

Merkel und Putin wenden Eklat um Beutekunst ab

Eine Interessante Nachricht mit Gegenüberstellung:

1. Beutekunst-Streit zwischen Berlin und Moskau: In der Problemzone

http://www.spiegel.de/politik/ausland/streit-ueber-beutekunst-ueberschattet-merkel-besuch-in-russland-a-907222.html

2. Merkel fordert von Moskau verlagerte deutsche Kunstwerke zurück

„Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Russlands Präsident Wladimir Putin aufgefordert, die während des Zweiten Weltkrieges in die damalige Sowjetunion verlagerten deutschen Kunstwerke zurückzugeben.“

„Was macht es einem ganz normalen Bürger aus, wo die Kulturgüter zu sehen sind – in Berlin, St. Petersburg, Moskau oder in der Türkei. Dann werden die Türken die Rückgabe der in von (Heinrich) Schliemann in Troja gemachten Funde möglicherweise nicht mehr zurückfordern. Dann werden die Deutschen die Rückgabe ihrer verlagerten Kulturgüter nicht anstreben. Dann werden wir auch niemanden auffordern, russische Kunstschätze zurückzugeben.“ Putin sagte ferner, dass es in Europa der Bronzezeit keine Grenzen und keine Visa gab.

http://de.ria.ru/culture/20130621/266349176.html

3. Beutekunststreit: Merkel lässt Termin mit Putin platzen

http://www.aktuell.ru/russland/kultur/beutekunststreit_merkel_laesst_termin_mit_putin_platzen_820.html

„Das Thema Beutekunst wollte wohl auch Merkel in ihrem Grußwort ansprechen. Laut Regierungssprecher Steffen Seibert hatte die russische Seite die Redebeiträge gestrichen. Als Konsequenz sagte Merkel die Zeremonie ganz ab“